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sola labrador

Wird Sola Mama?

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Der Wunsch meine Hündin einmal decken zu lassen, begleitet mich schon seit sehr langer Zeit. So  habe ich mir von Retriever Club, in dem ich Mitglied bin, sämtliche Unterlagen heruntergeladen die ich zum Thema Decken gefunden habe. Darunter war das FCI und SKG Zuchtreglement, SKG Ausführungsbestimmungen und welche tierärztlichen Untersuchungen gemacht werden müssen. Das waren so ca. 60 Seiten insgesamt. Ja, da habe ich auch gestaunt. Habe mich eines Abends nach der Arbeit dort durchgeboxt und alles gelesen. Der Nachteil ist, wie ich herausgefunden habe, dass meine Sola keinen Stammbaum, keine Abstammungsurkunde besitzt. Sie ist nicht im Schweizerischen Hundestammbuch (SHSB) eingetragen, und man sagte mir das es auch fast unmöglich wäre, ihr Nachträglich einen zu beantragen (laut befreundeten Züchtern).

Da Sola‘s Welpen (ein oder zwei davon), sollten sie dafür geeignet sein, körperlich, beeinträchtigten Menschen helfen sollen, wäre es von Vorteil einen Stammbaum für Sola zu haben. Der Stammbaum gilt als Ausweis von Rassehunden. Die Ahnentafel ist sowohl ein Hunderasse-Echtheitszertifikat, als auch ein Abstammungsnachweis. Um dieses wertvolle Papier zu erhalten, müssen Hunde strenge Auflagen erfüllen.

Grundsätzlich ist ein Stammbaum die Einsicht in eine Rückführung der Vorfahren. Hier ist, je nach Möglichkeit, über Generationen die Herkunft nachweisbar. In einem Stammbaum eines Hundes wird genau detailliert festgehalten, wer die Eltern sind, wann der erste Wurf war, und wie viele Würfe insgesamt hieraus bestehen. Weiterhin werden die Geschwister namentlich festgehalten sowie deren Geburtsdaten. Auch andere Merkmale wie Krankheiten oder Fehlbildungen werden darin festgehalten. Somit kann ein Käufer bei der Wahl seines Hundes, beispielsweise auf die Daten zurückgreifen und anhand dieser feststellen, inwieweit eine Züchtung oder Fehlzüchtung vorliegt.

Die transparente Offenlegung der Blutlinie erlaubt Rückschlüsse auf körperliche Merkmale sowie das Wesen des Tieres. Somit dokumentiert die Ahnentafel die Reinrassigkeit und Zuchttauglichkeit eines Hundes und seiner Vorfahren. Mehr zum Thema Stammbaum können Sie >>hier lesen.

Einmal kurz zusammengefasst:

Welche Vorteile hat der Stammbaum?

  • Da er nur unter bestimmten Bedingungen ausgestellt wird, kann man sich bei Gesundheit (z.B. Erbkrankheiten, Inzucht etc.) und Zuchtbedingungen (z.B. Wurfhäufigkeit im Jahr) des Hundes sicher sein.
  • Er bescheinigt, dass der Hund wirklich reinrassig ist und alle Ahnen ebenfalls als zuchttauglich eingeschätzt wurden.
  • Bei manchen Hundesportarten oder einer bestimmten Ausbildung, z.B. einer jagdlichen Prüfung, kann er Pflicht sein.
  • Er ermöglicht es, Züchtern einen Überblick über Verwandtschaftsverhältnisse zu behalten.
  • Erbkrankheiten oder Gendefekte können leichter zurückverfolgt und somit in Zukunft vermieden werden.
  • Mit einer Abstammungsurkunde, die durch die SKG ausgestellt wurde, haben Sie die Gewähr, dass der Züchter nur mit Hunden züchtet, die strenge Selektionskriterien erfüllt haben.

Quelle des Bildes: https://www.bernersennenhund.ch/post/skg-abstammungsurkunde

Nun, meine Sola hat keinen Stammbaum. Als wir sie uns damals beim Züchter holten, kannte ich mich noch nicht so gut aus, und ganz ehrlich, es war mir auch nicht wichtig ob sie einen hat. Ich habe gesehen, dass sie aus einer guten Zucht kommt. Habe gesehen wie sie die ersten 8 Wochen verbracht und gelebt haben. Noch dazu habe ich ihre Mutter, eigentlich klar, und die Tante von Sola kennen gelernt. Beide bei guter Gesundheit. Auch nachdem wir die vorgeschriebenen Untersuchungen gemacht haben, wurde uns bestätigt, dass Sola aus einer gesunden Zucht kam.

Die verschiedenen Untersuchungen

Die Tierärztliche Untersuchung habe ich in der Nähe meines Heimatsortes gemacht, bei meinem alten Tierarzt in der Nähe meines Elternhauses, da ich eh zu Besuch war.

Folgende Untersuchungen hat Sola hinter sich gebracht:

  • Allgemeiner Gesundheitscheck
  • Auf Erbkrankheiten untersucht – Blut eingeschickt
  • Röntgenkontrolluntersuchungen von Hüfte und Ellenbogen, -ED + HD (Hüft- und Ellenbogendysplasie)
  • Augenuntersuchung
  • DNA Test
    Ein Nachweis der Untersuchungen kann vorgelegt werden!

Sie bekam erst Blut abgenommen, was nicht so angenehm für sie war. Heute frage ich mich, warum der Tierarzt es nicht in der Narkose gemacht hat. Danach wurde ihr ein Kurznarkotikum gespritzt damit sie einschläft, da man die ED und HD Untersuchung, hier werden Ellenbogen und Hüfte geröntgt, nur in Narkose machbar ist, da der Hund ruhig liegen muss.

Ich kann es nicht ändern, aber als sie auf dem Tischchen lag und immer müder und müder wurde, kamen mir die Tränen. Ich durfte nur an der Türe zuschauen, wie sie einschläft und durfte sie nicht halten, wie bei meinem Haustierarzt Dr. Kaufmann am Homberg. Hier wurde sie wegen einer Ohrentzündung behandelt und brauchte auch eine kleine Betäubung. Wahrscheinlich hatte es seine Gründe, ich bin kein Tierarzt, nur Tierhalter.

Nun gut. Ich musste dann 30min draussen warten. Das waren sehr lange 30min für mich. Ich war froh sie danach wieder sehr verschlafen und sehr wackelig auf den Beinen, in Empfang nehmen zu können. Die Untersuchung war mittags um 14 Uhr, aber sie brauchte den ganzen Mittag, um wieder fit zu werden. Am nächsten Tag rief die Tierarzthelferin an und erkundigte sich, ob mit Sola alles in Ordnung sei. Das fand ich grossartig.

Der erste Schritt für gesunde Welpen ist gemacht. Die Augen sind gesund, der DNA Test eingeschickt, und die ED und HD Untersuchung hat ebenfalls ergeben, dass meine Hübsche gesund ist mit dem Wert 1B.

Jetzt warten wir auf die letzten Testergebnisse, den DNA-Test, und dann suchen wir einen passenden Partner für sie, der ebenfalls die gleichen Untersuchungen gemacht hat. Hat jemand Ideen, kennt jemand einen solchen Rüden im Kreis Solothurn? Gerne in den Kommentaren hinterlassen oder mir eine Email schreiben: kuehn.caro@gmail.com.
Ich freue mich drauf.

Meine Sola hat zwar keinen Stammbaum, aber wir können belegen, dass sie kerngesund ist. Keine HD Probleme oder Augenprobleme. Sobald der DNA Test da ist, ist auch nachgewiesen, dass sie ein “reinrassiger” Labrador ist. Ihrer Deckung steht nun nichts mehr im Wege. Im August, wird sie das nächste Mal läufig.
Natürlich werde ich auch Teile des Wesenstestes nachstellen und auf Video festhalten. So können Sie miterleben, was für ein liebevoller und talentierter Hund meine Sola ist.

Bis bald
Ihre Caroline Kühn


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Orbiloc Sicherheitslicht, Caros Hundesalon

Orbiloc Sicherheitslicht

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Der Herbst ist da und es wird nicht nur kälter, sondern auch immer früher dunkler. Mit einer Sicherheitsleuchte von Orbiloc geniessen Sie und Ihr Hund die Freiheit, sich sicher im Dunklen aufzuhalten. Auto- und Velofahrer, “Töffli” und Roller, können Sie im Dunkeln auf bis zu 5 km Entfernung sehen und so die Geschwindigkeit anpassen. Durch die Leuchte sehen sie zudem immer, wo sich Ihr Hund aufhält. Ich habe sie getestet und für «sehr gut» befunden.

Die Leuchte ist leicht und extrem haltbar. Man kann sie problemlos am Geschirr, Halsband, Leine oder an der eigenen Jacke befestigen.
Das Orbiloc Sicherheitslicht hat zwei Betriebsarten, Blinklicht und konstantes Licht, was komplett einhändig zu betätigen ist. Die Lebensdauer der auswechselbaren Batterie beträgt 100 Stunden bei konstantem Licht und 250 Stunden bei Blinklicht.

Lesen Sie mehr dazu auf folgender Seite: ww.beautiful.animals.ch/orbiloc
Das Orbiloc Sicherheitslicht, in verschiedenen Farben, liegt in meinem Salon in Wangen b. Olten für Sie bereit, solange der Vorrat reicht. Für CHF 29.95 statt CHF 34.95, ist es Ihres.

Damit Sie und Ihr Hund sicher sind.

Ich wünsche Ihnen ein sicheres Gassi gehen,
bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüsse, Ihre Caro vom Hundesalon


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Caro's Hundesalon - Schutzkonzept

Corona

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Schutzkonzept in meinem Salon

Am Donnerstag den 19.03.2020 mussten ALLE Hundecoiffeure ihre Türen schliessen. Beschluss des BAG, lag schriftlich vor. Mittlerweile haben wir zwar wieder offen, müssen uns aber an ein paar Regeln halten.

Der Virus hat eine Inkubationszeit von 4-7 Tagen. Das heisst, wir wissen gar nicht das wir krank sind, und können in der Zeit andere anstecken, ohne das wir es wollen. Wir müssen jetzt ALLE an einem Strang ziehen um uns zu schützen und die Kriese gemeinsam zu bewältigen.

Schutzkonzept in Caro’s Hundesalon

Laut dem Bundesamt für Gesundheit BAG und dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV gilt ab dem 27.04.2020 folgendes:

  • Termine werden nur per Telefon oder per Mail angefragt:
    Telefon: 062 530 10 25, What App: 078 73 88 444 oder hundesalon@beautiful-animals.ch
  • Besitzerinnen und Besitzer, sowie ich selbst, berücksichtigen die Abstandsregel von 1.5  Metern.
  • Das Eintreten in den Salon ist NUR MIT MASKE gestattet.
    Wer keine trägt, muss draussen bleiben.
  • Es darf nur eine Person mit mir im Salon sein.
  • Kundinnen und Kunden betreten den Arbeitsbereich des Salons nicht
  • Die Besitzerinnen und Besitzer sind während der Arbeit am Tier nur in Ausnahmefällen vor Ort. (Hundewohl)
  • Sie geben den Hund ab und holen ihn zur vereinbarten Zeit wieder ab. Die Rückgabe des Tieres geschieht wiederum unter Einhaltung der Abstandsregeln. Viele Hundesalons werden von Einzelpersonen betrieben. Somit ist auch die Sicherheit der Hundecoiffeuse sichergestellt.
  • Im Hundesalon war das Desinfizieren der Arbeitsutensilien und Arbeitsflächen schon vor der Corona-Krise klar in die Arbeitsabläufe integriert.

Was noch wichtig ist:

Tiere können das Virus NICHT übertragen

Corona ist eine Tröpfcheninfektion. Das bedeutet, wenn wir husten, können die Tröpfchen die wir dabei ungewollt versprühen, andere anstecken. Deswegen husten wir in die Beuge des Ellbogens. Sollten wir. Denn wenn wir in die offene Hand husten, dann den Einkaufswagen anfassen, oder eine Türe, oder einen Hund streicheln, und der Nächste kommt und streichelt auch… will gar nicht daran denken, übertragen wir den Virus ungewollt. Aber der Hund an sich, ist kein Überträger, er kann nicht an Covid 19 erkranken. (Bis jetzt. Warten wir mal ab, in wie weit sich das Virus noch verändert)

Bleibt Zuhause

Ich verlasse meine Wohnung nur noch zum Einkaufen und Gassi gehen. Das ist traurig, ich weiss und ich vermisse es auch sehr, ungezwungen mit Kollegen und Freunden zusammen zu sitzen.
Wenn ich vom Einkaufen nach Hause komme, würde ich am liebsten alle Einkäufe desinfizieren. Aber ich will es nicht übertreiben. Ich will nicht die Angst schüren, die ab und an hoch kommt.

Nur um sicher zu gehen, habe ich heute meine Nachbarin gefragt, ob sie unsere Hündin Sola nehmen würde, sollte uns der Virus heimsuchen. (Was hoffentlich nicht passiert. Ich mache das Beste dem zu entgehen.)

Schaut auch ihr, sollte euch der Virus geholt haben, dass ihr jemanden habt, der sich um euren Liebling kümmert. Habt ihr niemanden? Dann meldet euch bei mir. Entweder schaue ich auf euren Hund, oder ich finde jemanden der das tut. – 062 530 10 25

Bleibt gesund!!!


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Salon-Buchs

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Caro’s Hundesalon Beautiful Animals in 5033 Buchs bei Aarau

Ab Februar 2020 werde ich meinen Standort erweitern und jeden Donnerstag, den ganzen Tag, in 5033 Buchs (bei Aarau), bei Jasmin’s Hundestudio, für Sie da sein.

Caro’s Hundesalon bei
Hundestudio Jasmin
Mitteldorfstrasse 76
5033 Buchs
In der VET-Station (Tierarzt)

Telefonische Terminvereinbarung: 062 530 10 25
Per Whats App: 076

Per E-Mail: hundesalon@beautiful-animals.ch

Auf Grund der momentanen Coronalage, können Sie in Buchs nur in Ausnahmefällen mit dabei bleiben. Ausnahmefälle bedeutet, zum Tierwohl.
– Wenn Ihr Hund übermässig Angst, Stress hat und er ruhiger ist, wenn sie mit dabei bleiben.
– Bei sehr unruhigen, zappeligen Hunden, bei denen man die Krallen schneiden muss.
– Bei Hunden die beissen.

Ich freue mich auf Sie.

Caro's Hundesalon


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Trimmen bei Hunden

Das Trimmen

Category:Eintrag Blog Startseite,Pflege

Was ist Trimmen?

Rauhaarigen Hunderassen werden getrimmt (auf Englisch “trim”, heisst zurechtstutzen, sauber machen, in Ordnung bringen). Das bedeutet bei Hunden, die abgestorbenen Härchen werden entfernt, damit Neue nachwachsen können.

2x im Jahr ist unser Hund im Fellwechsel, im Frühjahr und im Herbst. Auch unsere rauhaarigen Rassen fangen an im Frühjahr zu haaren. Sie schaffen es allerdings nicht ihr Winterfell* komplett alleine los zu werden. Hier sollte man nachhelfen, das alte, locker gewordene Oberhaar, bis auf die Unterhaare, auszuzupfen.

*Unsere rauhaarigen Hunde haben keinen Fellwechsel in eigentlichen Sinne. Wenn das Deckhaar eine bestimmte Länge erreicht hat, stirbt es so oder so ab, egal welche Jahreszeit gerade ist. Das Fell erneuert sich kontinuierlich.

So kann z.B. der Fox Terrier oder der Scottisch Terrier, in zwei bis drei Stunden, sein juckendes altes Fell los werden und fühlt sich danach wieder wohl. Das verbleibende Haar schützt die Hundehaut nach wie vor und das neue Fell lässt auch nicht lange auf sich warten. Einen Border Collie z.B., muss man im Frühjahr kräftig ausbürsten.

Das Trimmen unterstützt den Vorgang der Haarerneuerung. Ausserdem regt es das Wachstum an und die Qualität des Haares verbessert sich. Hat man einen rauhaarigen Freund der dünneres Fell hat, kann man das durch mehrmaliges Trimmen im Jahr verbessern. Ansonsten reicht zwei Mal aus.

Das Trimmen selbst…

…wird mit einem Trimmmesser, Trimmstein oder per Hand gemacht. Das schaut etwas rupfig aus, aber keine Sorge, Ihr Hund spürt davon nichts.
Es werden nur die Haare entfernt, die noch locker an der Haut hängen.
Im Gesicht werden die losen Haar vorsichtig gezupft oder/und in Form geschnitten, das gibt dem Hund das gewisse etwas, seinen Ausdruck.

Geht man zwei Mal im Jahr mit seinem Hund zum Trimmen, dauert eine Behandlung ungefähr 2 -3 Stunden (zw. CHF 105.- und 155.-). Wenn man mehrmals im Jahr geht, verbessert sich nicht nur das Haarkleid, Ihr Hund hat so immer ein gepflegtes Äusseres, mit weniger Aufwand – so weniger Stress für Ihren Hund.

Wollen Sie mehr über das Trimmen erfahren?
Dann lesen Sie weiter

Leider gibt es noch viele Terrierbesitzer, die ihren Hund “natürlich” lassen wollen, ihn schön finden, wie er ist. Hier muss man seinen Hund sehr gut pflegen, oft durchkämmen. Sie werden allerdings immer wieder Löcher im Fell finden, denn Ihr Hund wird sich auf dem Spaziergang reiben (an einem Baum zB. oder er wälzt sich auf dem Boden), um das juckende Fell loszuwerden. Ja, das abgestorbene Haar juckt unseren Hund. Es kann zu vermehrten Kratzatakken kommen, bis hin zum blutig kratzen (das allerdings in seltenen Fällen).

Rauhaar ist nicht gleich Rauhaar. Jede Rasse hat seine Eigenart. Es gibt auch rauhaarige Hunde, die untypisch, sehr weiches Fell haben. Und auch wenn man öfters im Jahr trimmt, verbessert sich die Haarstruktur nicht. Hier kann man den Rasierer nehmen.

Wie oben geschrieben, rasiert man rauhaarige Rassen nur in Ausnahmefällen. Leider gibt es immer wieder Hundehalter die zu wenig Informiert sind. Sie meinen im Sommer müsse das Fell weg, damit dem Liebling nicht zu heiss wird. Das ist Unfug. Das Haar wird so nur abgeschnitten und nicht herausgetrimmt. Das Unterfell wächst immer mehr und die Schutzfunktion geht verloren.
Das Fell schützt den Hund vor Wetter und Umwelteinflüssen. Wenn man solch einen Hund schert, in auf 5mm abrasiert, kann sich die Haarstruktur verändern. Nicht nur der Haarwechsel wird unterdrückt, die Haare werden weicher, manchmal sogar lockiger. Am schlimmsten ist, die Farben des Fells werden mit der Zeit verblassen.

Also liebe Hundehalter, bevor Ihr euch einen treuen Weggefährten nach Hause holt, informiert euch eingehend über die Rasse und wie man sie richtig pflegt.

Hunderassen die getrimmt werden:

Durch die Jahre hinweg wurde durch das Züchten das Fell der rauhaarigen Hunde verändert, dass es robuster und wasserabweisender wurde. Wie oben beschrieben, findet der normale Fellwechsel nicht mehr statt. So konnten die Tiere ganzjährig für die Jagt genutzt werden.

Hunderassen, vor allem Terrier, mit rauhaarigem Fell, z. B. der Airedale-Terrier, Foxterrier, Cairn Terrier, aber auch Schnauzer und Rauhaardackel, werden getrimmt.

Diese Rassen werden von Hand getrimmt:
Dauer, je nach Hundeverhalten und Grösse, 2-3 Stunden wenn man 2x im Jahr zum Coiffeur geht.
(GEZUPFT) um die tadellose Erhaltung der natürlichen Fellstruktur des Hundes zu sichern.
West Highland White Terrier (Westi), alle Spaniel und Setter, Scottish Terrier, Jack Russel Terrier, Parson Russel, Rauhaardackel , alle Schnauzer, auch harthaarige Mischlingshunde, Fox-Terrier, Airdale Terrier, Lakeland Terrier, Cairn Terrier, Border Terrier, Norfork Terrier, Norwich Terrier, Welsh Terrier, Brüsseler und Belgischer Griffon, Kromfohrländer Rauhaar…

Diese Rassen werden mit dem Trimmstein getrimmt:
Dauer, je nach Hundeverhalten und Grösse, ca. 1-2 Stunden.
Alle Bulldoggen, Mops, Dackel, Boxer, Dobermann, Dogge, Jack Russel (kann beides, Hand und Stein), Greyhound, die meisten der Jagthunde…

Diese Rassen werden mit dem Trimmmesser getrimmt:
Dauer, je nach Hundeverhalten und Grösse, ca. 1-3 Stunden.
Die Rassen die mit der Hand getrimmt werden, können später mit dem Messer nachgetrimmt werden. Das bedeutet, statt das Fell mit der Schere in Form zu schneiden, kann man das Trimmmesser benutzen. So zieht man noch die restlichen, abgestorbenen Haar raus, die man mit der Hand nicht bekommen hat und man kann so noch schön die Körperkonturen betonen oder kaschieren. Mit dem Messer muss man schauen, wenn man es falsch verwendet, kann man die Haare damit abbrechen und der Trimmeffekt geht verloren.

Fazit: Jede Rasse hat seine Eigenart, kein Hund ist wie der andere. Auch bei den einzelnen Rassen gibt es Unterschiede. Im Endeffekt kann ich erst sagen, wenn ich den Hund auf dem Tisch habe und sein Fell angefasst habe, was und wie ich ihn behandle. Und dafür gibt es bei mir immer erst ein Vorgespräch.

                                            

                                                    


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Beautiful Animals Richtig Spazieren mit dem Hund

Richtig Spazieren gehen

Category:Eintrag Blog Startseite,Rund um den Hund

Spiele, Übungen und Tipps für einen ausgeglichenen Spaziergang

Manche Hundehalter wundern sich, dass, wenn sie mit ihrem Hund Spazieren gehen, er immer so weit weglaufen muss und auch nicht gleich zurück kommt, wenn Sie ihn rufen. Alles andere ist wichtiger als zum Herrchen zurück zu kommen oder neben ihm her zu laufen.
Ein Auszug aus den Gedanken eines Hundes:

«Da ist eine tolle Stelle zum Schnüffeln, ui, nee, die dort drüben ist noch besser. Moment mal…, der Anton war hier, und das ist gar nicht so lange her. Oje, der hat immer noch Probleme mit der Pfote… Ruft da jemand? Ich dachte ich hätte was gehört. Ja sag blos, die Lilli war auch hier. Die habe ich schon lange nicht mehr gerochen…»

So könnte es in einem Hundekopf vor sich gehen. Und warum folgt mir mein Hund jetzt nicht?

Die ehrliche Antwort? Sicher? Könnte sein das sie Ihnen nicht gefällt.
Sie sind langweilig (aus Hundesicht).
Jetzt bitte nicht persönlich nehmen 😊. Wenn wir mit unserem Hund Spazieren gehen und einfach nur von A nach B laufen, kann es passieren, und das ist in 85% der Fälle der Fall, das sich unser Hund langweilt. Es passiert ja nichts. Gerade junge Hunde gehen dann auf Entdeckungstour und wollen alles erkunden.

Es muss irre sein, so viele verschiedene Gerüche aufnehmen zu können. Erkennen zu können, wer, wann hier war. Der Unterschied von nassem und trockenem Gras riechen zu können, oder, wann der Regen anfängt.

Es ist wichtig dem Hund Abwechslung zu bieten. Das geht mit ganz einfachen Tricks.

Tipp 1: Immer Guddis mit dabei haben.
Hochwertige Guddis, die Ohlala-Guddis, die Ihr Hund der Oberhammer findet und Naja-Guddis. Guddis, die sind OK, aber halt nicht so hochwertig wie Käse, Le Parfait oder Servola.

Immer wenn Ihr Hund etwas gut macht, ein Sitz, ein Platz oder wenn er das Stöckchen aus gibt, wird mit dem Naja-Guddis belohnt. Bei einem Rückruf oder generell bei Übungen die Sie neu einstudieren, bekommt ein Ohlala-Guddi.

Tipp 2: Beschäftigen Sie Ihren Hund.
Nicht die ganze Zeit, aber machen Sie hin und wieder ein Spiel mit Ihrem Liebling.
– Verstecken Sie an einem Baumstamm Guddis oder sein Lieblingsspielzeug, das er suchen kann.
– Lassen Sie ihn auf einer Bank oder auf einem Baumstumpf springen und ein Sitz machen.
– Steichen Sie Le Parfait an den Baum. Auch an höheren Stellen, so dass sich Ihr Hund strecken muss ec.

Wenn ich spazieren gehe, baue ich immer ein paar Spieleinheiten mit ein. So wird es mir und meinem Hund nicht langweilig. Wenn Ihr Hund weiss, dass auf dem Spaziergang was geht, hat das den Vorteil, dass er sich nie weiter von Ihnen entfernen wird. Denn Sie sind interessant und es könnt ja sein, dass er was verpasst wenn er sich zu weit entfernt. Abgesehen von Stöckchen oder Ball werfen, habe ich hier noch ein paar Ideen:

Ich fange mit dem Signal „Baum“ an (man kann es auch „hopp» oder „spring“ nennen), da, wenn wir in den Wald kommen, gleich ein Baumstumpf liegt auf den mein Hund gern springt.

Spring auf den Stamm
Aufbau:
Ich lasse den H ein paar Mal (5-6 x z.B. und dass die nächsten drei Tage) auf einen Baumstumpf springen und sage jedes Mal „Baum“, wenn er dabei ist drauf zu springen. Steht er auf dem Baumstumpf, lobe/klicke ich und gebe ihm das Leckerli.

Hat der Hund das generalisiert = verinnerlicht, wird er bald automatisch auf den Baum springen, weil er weiss, jetzt gibt es ein Leckerli.

Das kann man mit Baumstümpfen, grossen Steine oder Bänkchen machen. Ist der Hund sicher im Gleichgewicht, kann man ein Sitz, Platz oder Blickkontakt verlangen.

Der Leckerlibaum
(Hund muss warten können, oder er wird angebunden)
Aufbau: Den Hund 2-3 m vor einem geeigneten Baum in Warteposition setzen. Am besten einen Baum mit Rinde. Hier kann man gut die Leckerlis reinklemmen. Gibt es die nicht, kann man Leberwurst an den Baum streichen. So hoch, dass sich der Hund strecken muss. Auch wenn die Übung einfach scheint, dem Hund machts Spass und es ist Abwechslung.

Man kann auch wunderbar in einem Stapel Holz ein paar Guddis verstecken und den Hund suchen lasssen.

Man muss immer schauen, dass man positiv abschliesst. Lieber wenige Übungen/Spiele mehrmals am Tag machen, so dass Ihr Hund Erfolgserlebnisse hat.

Natürlich kann auch mal der Ball geworfen werden. 6-8 Mal mit kurzen Pausen langt, wir wollen ja keine Balljunkies gross ziehen.

Natürlich ist es immer toll, wenn man auf dem Spaziergang andere Hundehalter trifft. Ich kann etwas quatschen und Sola hat jemanden zum Spielen und Toben. So können wir unsere Hunde gar nicht auslasten, wie sie es gegenseitig können.

Dieser Artikel wird weitergeführt.


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Caro's Hundesalon Beautiful Animals

Wie schaut’s denn da aus?

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Mit Stolz kann ich nun meinen neuen Salon präsentieren. Hier fühle ich mich “pudelwohl”, und meine Gäste hoffentlich auch. Wenn Sie während der Behandlung bleiben wollen, können Sie sich gerne einen Kaffee machen. Manchmal habe ich sogar Kuchen mit dabei, weil ich so gerne backe. Ich freue mich auf Ihren Besuch.

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Kind und Welpe

Kind und Welpe

Category:Eintrag Blog Startseite,Rund um den Welpen

Heutzutage hat man erkannt, dass das Zusammenleben mit Tieren von grossem pädagogischem und psychologischem Wert für die Kinder in einer Familie ist. Für ein problemloses und harmonisches Zusammenleben von Kindern und Welpe sollte man allerdings ein paar Regeln beachten.

Ein Welpe kommt neu in die Familie. Die Freude ist gross. Aber, hat man auch an alles gedacht? Wir wollen ja schliesslich, dass sich der Welpe im neuen Zu hause wohl fühlt. Dieser Tag ist sehr bedeutend für den Welpen, nicht nur für die Familie, er wird von seiner Mutter und seinen Geschwistern getrennt. Er wird sie die ersten Tage vermissen. Jetzt liegt es an uns, ihm bei der Eingewöhnung in die neue Familie zu helfen.

Wie auch ein kleines Kind im Krabbelalter, will der Hund seine neue Umgebung auskundschaften. Er schnüffelt herum und man sollte darauf achten, dass er sich gefahrlos frei bewegen kann, d.h. alles was einem lieb ist, sollte verräumt werden, ebenfalls Kleinteile und Kinderspielsachen. Das hat auch den Vorteil, dass man am Anfangs weniger „Aus“ oder „Pfui“ sagen muss und die Kinder sind nicht traurig, sollte der Welpe sich mal eines der Kuscheltiere stibitzt haben. Soll er nicht ins Schlaf- oder Badezimmer, Türen geschlossen halten.

Der Welpe hat sein Körbchen, seine Decke oder seine Box in einer ruhigen Ecke, seine Ruhezone, die für die Kinder tabu ist. Es sollte klar sein, dass sich der Welpe hier zurückziehen kann wenn er schlafen und ruhe haben will. Wenn der Welpe schläft, lassen wir ihn schlafen. Ein Welpe ist ein Lebewesen und kein Kuscheltier. Wenn der Welpe Rückzug braucht, dann geben wir ihm ihn. Er braucht am Tag bis zu 20 Stunden Ruhe. Ein erwachsener Hund bis zu 17 Stunden.

Es ist auch wichtig dem Kind klar zu machen, dass ein Hund anders fühlt und denkt als es selbst. Seine Körpersprache ist anders als die des Menschen sowie sein Verhalten in bestimmten Situationen. Z.B. Umarmungen und Küsschen. Für Kinder ein Ausdruck von Liebe und Zuneigung, für einen Hund kann eine Umarmung allerdings eher so was wie Freiheitsberaubung bedeuten. Man kann dem Kind ganz einfach beibringen den Hund richtig zu streicheln, z.B. vorne an der Brust oder an den Ohren, je nachdem was der Welpe gern hat, das muss man selbst rausfinden. Nur auf keinen Fall, sich über den Hund beugen um ihn so am Köpfchen zu streicheln. Das kann auf einen Welpen sehr beängstigend wirken.

Je nach Alter der Kinder, können sie auch ein bisschen Verantwortung übernehmen. Schauen, dass der Welpe immer Wasser im Napf hat, oder unter Aufsicht das Fressen geben. Regeln, wie oben schon erwähnt, mit der Ruhezeit, sollten eingeführt werden.

Weitere Beispiele sind:
– Ein Hund ist kein Spielzeug
– Wenn er einen Knochen kaut oder frisst, wird er in Ruhe gelassen
– Die Privatsphäre des Welpen wird respektiert, wenn er im Körbchen liegt, wird er in Ruhe gelassen
– Das Welpenspielzeug nicht wegnehmen, das eigene Spielzeug nicht rum liegen lassen
– Es gibt keine Rangeleien mit dem Welpen
– Den Welpen nicht ärgern (zwicken, an den Haaren ziehen), ihn nicht anschreien oder hauen
– Das herumrennen in der Wohnung ist ab nun tabu

Aus und Nein sind wohl die ersten Kommandos die der Welpe lernt, weil wir es ihm andauernd sagen werden. Allerdings kommt der Rückruf auf Platz 1. Ein Hund muss sofort reagieren, wenn man ihn ruft. Einfacher gesagt als getan.

Kinder unter 12 Jahren sollte man nie mit Hunden alleine lassen. Hunde sind Tiere die aus dem Instinkt heraus handeln. Kinder im Pubertätsalter werden langsam vom Hund als Herrchen/Frauchen und Rudelmitglied anerkannt. Das liegt daran, dass sich ihr Auftreten und Verhalten ändert und sie junge Erwachsene werden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Hund die Veränderung der Hormone riecht. Auf der anderen Seite lernt der junge Mensch, den Hund zu respektieren und seine Signale zu deuten.

Kinder unter 14 Jahren sollte man auch nicht alleine mit einem Welpen vor die Haustüre schicken. Es lauern dort viele Gefahren, die die Kinder noch nicht deuten können und überfordert sind. Der Schaden bei einer schlechten Erfahrung die ein Welpe in den ersten Wochen machen kann, ist sehr, sehr gross. Im schlimmsten Fall kann das Auswirkungen in seinem Verhalten in der Zukunft haben. Umgekehrt genauso, das Kind kann nach einer schlechten Erfahrung genauso traumatisiert sein, wie der Welpe.

Wenn man sich gut vorbereitet hat und die Familie gut informiert ist und sich alle an die Familienregeln halten, liegt dem glücklichen Hundeleben, sowie das der Familie, nichts im Wege.


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Schleckmatte - Lickimat

Die Lickimat – Schleckmatte

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Schlecken beruhigt

Die Schleckmatte gibt es in Grün oder in Orange. Die Kleinen sind 20×20 cm gross, die Grossen, 28×28 cm. Mit Kreuzchen, mit Kästchen oder gepunktet.

Lickimat – Schleckmatte 20×20 CHF 10.00

Gebrauch: Um den Hund abzulenken, Schleckspass, Beschäftigung
Eine Schleckmatte könnt ihr nehmen, wenn ihr z.B. einen nervösen Hund habt. Oder habt ihr einen der bellt wenn es an der Türe klingelt, oder der im Restaurant keine Ruhe findet?
Dann gib im die Schleckmatte bestrichen mit Joghurt oder Leberwurst und er wird ruhiger. Denn, SCHLECKEN BERUHIGT HUNDE.

Sie finden ausführliche Information über die Schleckmatte auf dieser Seite:
>>Was ist eine Schleckmatte und braucht das mein Hund?>>

Ich verwende sie oft im Salon, zum Krallen schneiden oder in der Badewanne, damit der Hund nicht hin und her hüpft. Für zwischendurch für alle Hunde bestens geeignet. Im Sommer kann man sie in den Gefrierschrank legen. So hat Ihr Hund doppelt lange Schleckgenuss.

Erhältlich in zwei verschiedenen Farben:
Grün und Orange.
Ca. 20×20 cm.
Mit Kästchen, Kreuzen oder gepunktet.

Lickimat – Schleckmatte 20×20 CHF 10.00


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Caro's Hundesalon Beautiful Animals Unterwolle rausbürsten

Unterwolle rausbürsten

Category:Eintrag Blog Startseite,Pflege

2x im Jahr

2 Mal im Jahr bekommen einige Rassen die Unterwolle entfernt. Hunde, die ein zweischichtiges Fell besitzen, wie z.B. der Golden Retriever, Leonberger, Border Collie, Hütehunde, Labradore, Schäferhunde oder Huskys, sollten niemals abgeschoren werden. Sie besitzen ein sogenanntes «Zweischichtiges Fell». Es besteht aus Deckhaar und toter Unterwolle. Es schützt vor Sonne, Hitze, Nässe und Schmutz. Die tote Unterwolle wird rausgebürstet, damit die Haut wieder atmen kann und neues Fell wieder nachwachsen.

Immer wieder trifft man Hundebesitzer, die ihre Hunde im Sommer scheren lassen. Begründung: „Damit er nicht mehr so schwitzt.“ Oder „mein Hund fühlt sich nach dem Scheren viel wohler“. Viele Hundebesitzer haben den Eindruck, dass es dem Hund aufgrund seines dichten und langen Fells schnell im Sommer zu warm wird – klingt irgendwie logisch. Trifft aber nicht zu.

Das Fell schützt Ihren Hund vor Sonne, Hitze, Nässe und Schmutz. Die Unterwolle dagegen sitzt direkt an der Haut. Wird sie nicht regelmässig und vollständig ausgebürstet, ist dem Hund bei hohen Temperaturen tatsächlich zu heiss, denn sie verhindert, dass das Fell bis auf die Haut durchlüftet wird und wie eine natürliche Klimaanlage fungiert. Deswegen gerade im Frühjahr und Herbst wenn sich das Fell erneuert, bürsten, bürsten und nochmal bürsten.

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Caro's Hundesalon Beautiful Animals

Wie läuft so ein Coiffeurbesuch ab?

Category:Eintrag Blog Startseite,Pflege

Wie ist der Ablauf bei einem Coiffeurbesuch, was kommt auf meinen Hund zu?

Nachdem wir uns kennengelernt haben und ich ein paar Fragen zu Ihrem Hund gestellt habe, schaue ich mit als Erstes schaue Ihren Liebling ganz genau an. Wie fühlt sich sein Fell an, wie stark ist es und was für eine Haarstrucktur hat er (gelockt, glatt, rau oder weich). Ich suche, je nach Jahreszeit, nach Zecken oder Milbenbefall. Schaue mir die Ohren und die Augen an, sowie die Pfötchen und die Ballen. Es darf auch nicht das Begutachten der Wolfskralle fehlen und der restlichen Krallen.

Bevor wir Baden gehen,

… wird Ihr Hund einmal gut durchgebürstet. Ich schaue nach Verfilzungen und rasiere schon mal an den Pfötchen die Ballen aus. Hier schaue ich ganz genau, ob sich zwischen den Ballen die Härchen verknotet haben, denn das kann dem Hund grosse Schmerzen beim Laufen zu fügen. Grobe Verfilzungen werden, je nach dem wo sie sitzen, rausgeschnitten.

Zudem verringert es die Rutschgefahr. Wachsen die Haare über die Ballen, hat dieser keinen Halt mehr auf glattem Unterboden.

Ab in die Badewanne

Dann geht es in die Badewanne. Mit warmen Wasser wird vorsichtig an den Beinen angefangen. Ich habe immer eine Schleckmatte in der Wanne. Das ist eine Plastikmatte mit Leberwurst bestrichen. Hier kann Ihr Hund schlecken, was beruhigend auf ihn wirkt und ich kann ihn dann meist problemlos duschen.

Schlecken beruhigt

Wenn Ihr Hund fertig gebadet ist, wird er abgetrocknet und auf dem Trimmtisch geföhnt. Je nach Grösse auch auf dem Boden oder in der Badewanne.
Das Föhnen ist der unangenehmste Teil des Coiffeurbesuchs. Im Sommer mache ich es gerne so, dass ich den Hund erst frisiere und anschliessend bade, so kann er auch in der Luft trocknen und entgeht dem lauten Geräusch des Föhns. Das geht allerdings nur, wenn das Fell nicht all zu sehr verknotet und schmutzig ist.

In kalten Tagen kommt Ihr Hund allerdings nicht drum herum. Bis die Haare, z.B. eines Border Collies, trocken sind, dauert es ca. eine Stunde, manchmal mehr. Hier mache ich zwischen durch immer wieder kleine Pausen, um den Stress für den Hund gering zu halten.

Nachdem Ihr Hund gut getrocknet ist, wird er nochmal gut durchgekämmt. Dieses Mal mit einem feineren Kamm oder Bürste, damit kein Knötchen mehr im Fell ist. Denn sonst komme ich mit dem Rasierer nicht durch.

Manche Rassen, wie der Pudel, Malteser oder andere weichhaarigen Rassen, werden erst rasiert und dann mit der Schere nachgeschnitten. Bei jungen Hunden wird nur mit der Schere geschnitten, da das Fell noch in der Entwicklungsphase ist, und nicht rasiert werden sollte. Es könnte passieren, dass sich die Fellstrucktur ändert, das Fell kann rauer werden. Aus diesem Grund empfehle ich, junge Hunde die einen Coiffeur brauchen, anfangs öfters zu bringen. Erstens aus dem Grund der Eingewöhnung und zweitens, junge Hunde haben noch nicht so viel Geduld. Ist das Fell sehr lang, brauche ich mehr Zeit, Ihr Hund mehr Geduld. 

Je nach Rassenstandart oder Kundenwunsch wird dann das Fell geschnitten

Aber ACHTUNG! Der Spitz darf niemals geschoren werden! Er hat so empfindliches Fell, dass es passieren kann, dass seine Haare nicht mehr nachwachsen.

Manchmal kann das Fell stark verfilzen. Das kann z.B. vom täglichen Gebrauch des Geschirrs kommen. Wenn wir Zuhause sind, sollten wir es unserem Liebling ausziehen. Wir lassen unsere Jacken ja auch nicht an.

Tipps & Tricks

Es kommt vor, dass Hunde bürsten nicht mögen, das erschwert die Fellpflege sehr. Ich kann Ihnen gerne ein paar Tricks zeigen, wie Sie Ihrem Hund das Bürsten lernen oder angenehmer machen.

Bei Hunden mit längerem Fell sollte man unbedingt, spätesstens alle zwei Tage die Bürste raus holen, sonst hilft irgendwann nur noch das Abrasieren. Die Haut des Hundes muss atmen können, das kann sie nicht wenn zu viele Verfilzungen sie verdecken. Es kann zu Allergien und Schuppenbildung kommen, was unter anderem für Ihren Hund sehr schmerzhaft sein kann.

Krallen schneiden

Bei Bedarf schneide ich die Krallen und die Wolfskralle. Letzteres schneide ich fast immer bei Hunden. Wenn man das nicht regelmässig macht, kann es bei kleineren Rassen schnell passieren, das die Kralle rund wächst. D. h. wenn man sie nicht schneidet, wächst sie in die Haut rein und schmerzt.

Andere Rassen, andere Pflege

Andere Hunderassen werden getrimmt. Das bedeutet, beim Trimmen werden die abgestorbenen Härchen entfernt, damit Neue nachwachsen können. Das wird mit einem Trimmmesser, Trimmstein oder per Hand gemacht. Das schaut etwas rupfig aus, aber keine Sorge, der Hund spürt davon nichts. Es werden nur die Haare entfernt, die noch locker oder lose an der Haut hängen.

Die Unterwolle und ihre Funktion

2 Mal im Jahr bekommen einige Rassen die Unterwolle entfernt. Hunde, die ein zweischichtiges Fell besitzen, wie z.B. der Golden Retriever, Leonberger, Border Collie, Hütehunde, Labradore, Schäferhunde oder Huskys, sollten niemals abgeschoren werden. Es besteht aus Deckhaar und toter Unterwolle. Es schützt vor Sonne, Hitze, Nässe und Schmutz. Die tote Unterwolle wird rausgebürstet, damit die Haut wieder atmen kann und neues Fell wieder nachwachsen.

Immer wieder trifft man Hundebesitzer, die ihre Hunde im Sommer scheren lassen. Begründung: „Damit er nicht mehr so schwitzt.“ Oder „mein Hund fühlt sich nach dem Scheren viel wohler“. Viele Hundebesitzer haben den Eindruck, dass es dem Hund aufgrund seines dichten und langen Fells schnell im Sommer zu warm wird – klingt irgendwie logisch. Trifft aber nicht zu.

Das Fell schützt Ihren Hund

vor Sonne, Hitze, Nässe und Schmutz. Die Unterwolle dagegen sitzt direkt an der Haut. Wird sie nicht regelmässig und vollständig ausgebürstet, ist dem Hund bei hohen Temperaturen tatsächlich zu heiss, denn sie verhindert, dass das Fell bis auf die Haut durchlüftet wird und wie eine natürliche Klimaanlage fungiert. Deswegen gerade im Frühjahr und Herbst, wenn sich das Fell erneuert, bürsten, bürsten und nochmal bürsten.

Manche Hunde haben viel Tränenausfluss, so sollten die Augen regelmässig gereinigt und die Härchen gekürzt werden. Besonders bei weissen Hunden sehen ungepflegte Äuglein nicht schön aus.


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