Kind und Welpe

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Kind und Welpe

Kind und Welpe

Category:Rund um den Welpen

Heutzutage hat man erkannt, dass das Zusammenleben mit Tieren von grossem pädagogischem und psychologischem Wert für die Kinder in einer Familie ist. Für ein problemloses und harmonisches Zusammenleben von Kindern und Welpe sollte man allerdings ein paar Regeln beachten.

Ein Welpe kommt neu in die Familie. Die Freude ist gross. Aber, hat man auch an alles gedacht? Wir wollen ja schliesslich, dass sich der Welpe im neuen Zu hause wohl fühlt. Dieser Tag ist sehr bedeutend für den Welpen, nicht nur für die Familie, er wird von seiner Mutter und seinen Geschwistern getrennt. Er wird sie die ersten Tage vermissen. Jetzt liegt es an uns, ihm bei der Eingewöhnung in die neue Familie zu helfen.

Wie auch ein kleines Kind im Krabbelalter, will der Hund seine neue Umgebung auskundschaften. Er schnüffelt herum und man sollte darauf achten, dass er sich gefahrlos frei bewegen kann, d.h. alles was einem lieb ist, sollte verräumt werden, ebenfalls Kleinteile und Kinderspielsachen. Das hat auch den Vorteil, dass man am Anfangs weniger „Aus“ oder „Pfui“ sagen muss und die Kinder sind nicht traurig, sollte der Welpe sich mal eines der Kuscheltiere stibitzt haben. Soll er nicht ins Schlaf- oder Badezimmer, Türen geschlossen halten.

Der Welpe hat sein Körbchen, seine Decke oder seine Box in einer ruhigen Ecke, seine Ruhezone, die für die Kinder tabu ist. Es sollte klar sein, dass sich der Welpe hier zurückziehen kann wenn er schlafen und ruhe haben will. Wenn der Welpe schläft, lassen wir ihn schlafen. Ein Welpe ist ein Lebewesen und kein Kuscheltier. Wenn der Welpe Rückzug braucht, dann geben wir ihm ihn. Er braucht am Tag bis zu 20 Stunden Ruhe. Ein erwachsener Hund bis zu 17 Stunden.

Es ist auch wichtig dem Kind klar zu machen, dass ein Hund anders fühlt und denkt als es selbst. Seine Körpersprache ist anders als die des Menschen sowie sein Verhalten in bestimmten Situationen. Z.B. Umarmungen und Küsschen. Für Kinder ein Ausdruck von Liebe und Zuneigung, für einen Hund kann eine Umarmung allerdings eher so was wie Freiheitsberaubung bedeuten. Man kann dem Kind ganz einfach beibringen den Hund richtig zu streicheln, z.B. vorne an der Brust oder an den Ohren, je nachdem was der Welpe gern hat, das muss man selbst rausfinden. Nur auf keinen Fall, sich über den Hund beugen um ihn so am Köpfchen zu streicheln. Das kann auf einen Welpen sehr beängstigend wirken.

Je nach Alter der Kinder, können sie auch ein bisschen Verantwortung übernehmen. Schauen, dass der Welpe immer Wasser im Napf hat, oder unter Aufsicht das Fressen geben. Regeln, wie oben schon erwähnt, mit der Ruhezeit, sollten eingeführt werden.

Weitere Beispiele sind:
– Ein Hund ist kein Spielzeug
– Wenn er einen Knochen kaut oder frisst, wird er in Ruhe gelassen
– Die Privatsphäre des Welpen wird respektiert, wenn er im Körbchen liegt, wird er in Ruhe gelassen
– Das Welpenspielzeug nicht wegnehmen, das eigene Spielzeug nicht rum liegen lassen
– Es gibt keine Rangeleien mit dem Welpen
– Den Welpen nicht ärgern (zwicken, an den Haaren ziehen), ihn nicht anschreien oder hauen
– Das herumrennen in der Wohnung ist ab nun tabu

Aus und Nein sind wohl die ersten Kommandos die der Welpe lernt, weil wir es ihm andauernd sagen werden. Allerdings kommt der Rückruf auf Platz 1. Ein Hund muss sofort reagieren, wenn man ihn ruft. Einfacher gesagt als getan.

Kinder unter 12 Jahren sollte man nie mit Hunden alleine lassen. Hunde sind Tiere die aus dem Instinkt heraus handeln. Kinder im Pubertätsalter werden langsam vom Hund als Herrchen/Frauchen und Rudelmitglied anerkannt. Das liegt daran, dass sich ihr Auftreten und Verhalten ändert und sie junge Erwachsene werden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Hund die Veränderung der Hormone riecht. Auf der anderen Seite lernt der junge Mensch, den Hund zu respektieren und seine Signale zu deuten.

Kinder unter 14 Jahren sollte man auch nicht alleine mit einem Welpen vor die Haustüre schicken. Es lauern dort viele Gefahren, die die Kinder noch nicht deuten können und überfordert sind. Der Schaden bei einer schlechten Erfahrung die ein Welpe in den ersten Wochen machen kann, ist sehr, sehr gross. Im schlimmsten Fall kann das Auswirkungen in seinem Verhalten in der Zukunft haben. Umgekehrt genauso, das Kind kann nach einer schlechten Erfahrung genauso traumatisiert sein, wie der Welpe.

Wenn man sich gut vorbereitet hat und die Familie gut informiert ist und sich alle an die Familienregeln halten, liegt dem glücklichen Hundeleben, sowie das der Familie, nichts im Wege.


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