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Umwelt kennen lernen / Spaziergang

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Rund um das thema Welpe

Umwelt kennen lernen / Spaziergang

Category:Rund um den Welpen

Der Welpe lernt seine Umgebung kennen
Die ersten Tage im neuen Zuhause

Viele Welpenbesitzer freuen sich auf ihren Welpen und auf die gemeinsamen Spaziergänge. Leider wissen immer noch nicht viele Hundehalter, dass man mit einem Welpen, nicht unbedingt Spazierengehen muss. Besonders in den ersten zwei Wochen in denen der Kleine in der neuen Familie ist. Erst mal ist es wichtig, dass der Neulinging seine neues Zuhause auskundschaften kann. Wenn man einen Garten hat um so besser, dann kann man den Kleinen dort laufen und schnuppern lassen, aber es ist keine muss. Es reicht wen man mit ihm auf eine Wiese sitzt, ihn dort schnuppern und ihn sein Geschäft machen lässt. Für den Welpen ist alles neu, die Gerüche, die Geräusche und die anderen Tiere und Menschen denen er begegnet. Man muss schauen, dass man ihn nicht überfordert. In der ersten Woche reicht es aus, wenn man ihn stündlich kurz rauslässt damit er sein Geschäft verrichten kann. Man kann ein Spielzeug mitnehmen und ruhig mit dem Welpen ein paar Minuten spielen und ihn streicheln. Dann sollte man wieder in die Wohnung, da der Kleine noch viel Ruhe braucht und diese 10 Minuten draussen sehr anstrengend für ihn sind. In der zweiten, dritten Woche kann man dann mit ihm ein paar Minuten laufen, auch ohne Leine, da der Welpe dem Menschen folgen wird. (Bitte verstecken Sie sich nicht vor Ihrem Welpen, damit er ihnen folgt. Das kann Trennungsangst hervorrufen und Sie werden später, wenn Sie das alleine Zuhause bleiben üben, grosse Schwierigkeiten haben. Sowas können Sie bitte erst machen, wenn Ihr Hund etwas älter ist.)

Es ist wichtig, dass der Welpe in den ersten Wochen, seine Neugier im Erforschen der Umwelt ausleben kann. Das gibt ihm Selbstvertrauen und Sicherheit. Man sollte seinen Welpen nicht an jedem Menschen schnuppern lassen, was nicht sehr einfach ist. Ist der Welpe mal erwachsen und wiegt z.B. 40 Kilo, finden es viele Menschen nicht mehr witzig, wenn der Hund auf einen zugerannt kommt. Die Erziehung beginnt am ersten Tag an dem man den Welpen hat. Wenn man von einem Spaziergang nach Hause kommt, und der Welpe dreht so richtig auf und flitzt in der Wohnung herum, hat man ihn Überfordert. Am Besten ein paar Leckeris streuen, denn fressen beruhigt einen Hund und am nächsten Tag weniger Laufen.

Es gibt eine Faustregel. Man nimmt den Monat des Welpen und nimmt ihn mal fünf Minuten. D.h. ein Welpe mit zwei Monaten, braucht zwei mal am Tag 10 Minuten Auslauf. Ist der Welpe vier Monate alt, braucht er zwei mal am Tag 20 Minuten Auslauf, plus stündliches Pipi machen natürlich. Wenn man dazwischen Pausen einlegt, darf der Spaziergang auch mal länger dauern.

Warum man mit einem Welpen und Junghund nicht Stundenlang laufen kann liegt an den Knochen, Muskeln und Sehnen des kleinen Hundes. Die sind noch im Wachstum, sehr weich und nicht fertig ausgebildet. Wenn man den Welpen, oder den Junghund dauerhaft belastet, oder ihm zu viel zumutet kann das gravierende Spätfolgen für den kleinen Hundekörper haben.

Manche Rassen sollten bis zum 6. Monat und noch länger, nur ganz wenig Treppen steigen und Hetzspiele spielen, da sie anfällig für Dysplasien, Gelenkerkrankungen, sind. Das Gleiche gilt für Treppensteigen, rennen und Hundesport. Hundesport sollte man je nach Rasse, erst mit einem Jahr beginnen.

Bei neuen Situationen, wenn z.B. ein Radfahrer vorbei kommt, ein Pferd oder spielende Kinder, kann es sein, dass der Welpe unsicher reagiert. Hier ist es wichtig ihm genug Zeit zu geben, sich alles in Ruhe, wenn nötig auch aus sicherer Entfernung, anzuschauen. Auch ein grosser Plastiksack kann einen Welpen ängstigen und zu einem „Monster“ werden. Hier kann man den Weg zum Monster z.B. mit Leckerlis verschönern. So verknüpft der Welpe den grossen Sack mit etwas positivem. Schreckt er vor Radfahrern zurück, kann man hier gleich handeln. Bei jeden Radfahrer der vorbei fährt, gibt es eine Leckerli. In Kürze wird der Welpe den Radfahrer positiv verknüpfen und auf sein Leckerli warten.

Auch bei Hundekontakten sollte man aufpassen. Nicht jeder Hund mag Welpen. Auch wenn er noch klein ist, sollte man ihn bei Begegnungen an die Leine nehmen. Eine unausgesprochene Regel in der Hundewelt.

Den sogenannten „Welpenschutz“ gibt es nicht. Und wenn, dann nur in der eigenen Familie. Der Welpe soll gar nicht erst lernen, dass er zu jedem andern Hund hin darf. Zudem wollen wir verhindern das er schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden macht, da eine unbedachte Begegnung eine lebenslange Problematik z.B. gegenüber grossen, schwarzen Hunden auslösen kann. Man sollte sich die Spielkameraden seines Welpen gut aussuchen.

Zum Schluss sollte noch gesagt werden, bei Hundebegegnungen sollte man seinen Welpen nicht auf den Arm nehmen. Das macht ihn für andere Hunde interessanter und es könnte passieren, dass sie ihn als Beute sehen. Wenn man ihn dann wieder auf den Boden setzt, wollen alle Hunde kommen und ihn beschnuppern, was für den Welpen sehr bedrängend sein kann.

Sie möchten einen Welpen bei sich aufnehmen, wissen aber nicht welche Rasse zu Ihnen passt oder von welchem Züchter? Oder einen Hund aus dem Tierheim?
Es ist sehr wichtig das man sich vor dem Hundekauf gründlich informiert. (blos nicht bei eBay oder Tutti kaufen!) Es gibt so viele verschiedene Hunderassen, und alle haben verschiedene Eigenschaften und Charakteren. Da kann es etwas schwierig sein, den geeigneten Hunde-Partner zu finden.
Ich berate Sie bei der Wahl der Rasse und des Züchters. Auch bei Tierheimhunden helfe ich Ihnen, den geeigneten Partner zu finden. Machen Sie unverbindlich einen ersten Termin aus: 062 530 10 25


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Hauptadresse:
Caro’s Hundesalon
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und jeden Donnerstag in der:
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